Wie oft am Tag gehst du solche Wenn-Dann-Deals mit dir selbst ein? Z.B.: Erst wenn ich das geschafft habe, kann ich mir eine Pause leisten. Erst wenn ich abgenommen habe, kaufe ich mir ein neues Kleid. Wenn ich immer hilfsbereit und fröhlich bin, dann werde ich geliebt. Wer kennt sie nicht, diese tückischen Sätze, die einfach in den Gedanken auftauchen. Wo kommen die bloß her? Sind es automatische Überbleibsel aus der damaligen Erziehung? Kommen diese Gedanken aus einem tiefen Bedürfnis, so geliebt zu werden, wie man ist? Ohne jede Bedingung. Einfach zu hören, dass man gut genug ist und mit einem wertschätzenden Blick auf die Talente und Fähigkeiten. Und nicht wie so oft mit dem kritischen Blick auf vermeintliche Fehler und der Aufforderung zur Selbstoptimierung. Warum richten wir uns eigentlich nach diesen Wenn-Dann-Sätzen, die so viele Bedingungen an uns stellen? Was haben wir davon? Außer belastenden Gefühlen nicht viel. Aber gibt es denn einen Ausweg? Was passiert mit uns, wenn wir da einfach nicht mehr mitmachen? Geht es uns möglicherweise besser? Dann könnten wir Sätze sagen, die uns einfach ein gutes Gefühl geben. Z.B. ein: gut gemacht oder beim Blick in den Spiegel ein: Ich bin wundervoll. Wer weiß, was sich dadurch verändert. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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