Wir beurteilen ständig. Und zwar jeden und alles. Wir versuchen eine Art Skala oder eine Messeinheit zu finden, nach der wir beurteilen können, was richtig und was falsch ist. Wir greifen auf Gesellschaftsregeln und Erziehungswerte zurück und nehmen oft die Richtwerte und Meinungen der Mehrheit an. Denn die Mehrheit hat doch immer Recht – ODER? Aber wer ist denn eigentlich die Gesellschaft? Bin ich mit meiner Einzigartigkeit nicht auch Teil der Gesellschaft? Was bedeutet denn richtig? Wer legt das fest? Soll es für die anderen richtig sein? Oder für mich? Sollen die anderen mich mögen und schätzen? Oder ich mich selbst? Mir ist aufgefallen, daß viele dieser Regeln mich beschränken und einengen. Sei bescheiden, fleißig, füge dich in Gemeinschaften ein, leiste mehr, beweise täglich, daß du gut bist. Ok, wenn ich mir das alles so anschaue, geht es mit dieser Haltung meinem gesamten Umfeld, egal ob privat oder geschäftlich, ausgesprochen gut. Ich rackere also, damit es anderen gut geht. Bin ich deshalb ein wertvoller Mensch? Ist das richtig? Oder sollte ich lieber mehr auf mich Wert legen?

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