Jeder von uns hat für jeden einzelnen Tag gleich viel Zeit zur Verfügung. Nämlich 24 Stunden oder 1440 Minuten. Warum beschweren sich also manche, sie hätten nie genug Zeit und anderen geht die Zeit zu langsam? Zeit vergeht doch gleich und ist sogar messbar. Ich glaube, der entscheidende Unterschied ist nur, wie wir diese Zeit füllen. Wollen wir unserer langen To-Do-Liste hinterher hetzen, im Stau genervt auf die Hupe hauen, demjenigen vor uns in der Warteschlange an der Supermarktkasse den Einkaufswagen in die Hacken rammen und uns über alles Mögliche und Unmögliche aufregen? Dann füllen wir unsere Zeit mit negativen Emotionen, die uns unendlich viel Energie rauben und uns jeglichen Glücksgefühls berauben. Durch Hetzen wird die To-Do-Liste nicht erledigt, durch Hupen löst sich der Stau nicht auf, das Drängeln mit dem Einkaufswagen beschleunigt keinen Kassiervorgang und durch Aufregen wird kein Problem gelöst. Warum also versuchen wir nicht mal etwas Neues? Z.B. Kürzen der To-Do-Liste auf die wirklich wichtigen Dinge, benutzen lächelnd den Lautstärkeknopf am Radio anstatt der Hupe und singen vielleicht sogar mit, stehen in der Supermarktschlange und träumen voller Vorfreude vom nächsten Urlaub. Stimmt, es geht dadurch nicht schneller. Aber deutlich entspannter und fröhlicher. Denn was nutzen die paar gehetzt ergatterten Minuten, wenn wir dadurch zu erschöpft sind, als daß wir sie noch für irgendetwas Schönes nutzen könnten. Ich habe mich entschieden, meine Zeit mit angenehmen Dingen zu füllen. Und Du?

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